Abkrz.-Fim.

Man kann es auch übertreiben; den Aküfi … Verzeihung: Abkürzungsfimmel. So sagt mir mein iPAQ:

Tippen, um Vbdg herst. und festst., ob Sicher. und Wiederhrst. Opt. für akt. Bntz.

Ah ja! In solchen Fällen wünsche ich mir das Produkt in der Originalsprache und nicht in der (hinkenden) Übersetzung.

4 Kommentare zu “Abkrz.-Fim.”


  1. Gravatar/Websnapr 1 Flocke
  2. Gravatar/Websnapr 2 x

    Meistens ist der Abkürzungsfimmel von Programmtexten gar kein Abkürzungsfimmel, sondern ist in der “Faulheit” der anderssprachlichen Programmierer begründet. Warum? Schwer zu erklären, aber hier ein Versuch:

    Wird ein Programm geschrieben, so legt der Programmierer natürlich fest, welche Texte es zur Information des Benutzers ausgibt. Nun kann man derartige Texte so in Programmen verankern, dass das Programm besonders einfach darauf zugreifen kann.

    Das aber bedingt, dass ein Übersetzer, der die Software an eine anderer Sprache anpassen soll, die Textlängen, die der Programmierer in der Originalsprache vorgegeben hat, peinlichst genau einzuhalten hat. Es darf kein Zeichen weniger und kein Zeichen mehr in dem Textfeld enthalten sein. Sonst verschiebt sich der ganze Datenblock, in dem die Texte stehen, das Programm “verzählt” sich beim Zugriff auf den Text und schon entsteht der größte Textsalat bis hin zum kompletten Absturz des Programms.

    Man kann sicherlich auch Programme so schreiben, dass auf die Texte “dynamisch” zugegriffen wird, aber das ist nicht immer möglich. Etwa, weil das Programm dann zu groß werden könnte, weil es zu langsam werden würde oder, oder, oder…

    Ein ganz krasses und ähnliches Beispiel für Abkürzungszwang in deutschen Software-Übersetzungen sind auch die NVidia-Grafiktreiber für Windows. Hier sind die (im englischen Idiom viel kürzeren Texte) ebenfalls bis fast zur Unverständlichkeit abgekürzt.

  3. Gravatar/Websnapr 3 Josie

    @x, ich erinnere mich noch daran, dass vor (mittlerweile doch schon) über 15 Jahren in einem Atari z.B. aus “Tools” dann “Werkz” u.ä. wurde. Damals war sicherlich der Verbreitungsgrad gewisser Softwarepakete nicht soooooo groß. Aber sollten heutzutage Programmierer nicht darauf bedacht sein, dass ihre Produkte vielleicht auch Chancen in anderen Ländern haben, weil diese eben weltweit verkauft werden? Immerhin ist obiges Beispiel nicht aus irgendeiner Freeware, sondern aus einer Synchronisationssoftware für PDAs …

    Und warum muss man mir in dem o.g. Beispiel eigentlich noch extra sagen, dass ich auf den Status prüfen-Knopf “Tippen” soll, der sich direkt unterhalb der kryptischen Nachricht verbirgt? *kopfschüttel*

  1. 1 sinnvoll. Abkürzung
    Pingback am 29. Mrz 2007 um 17:14

Kommentar schreiben


XHTML: Du kannst die Tags <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong> nutzen, um deinen Kommentar zu formatieren.